Eine Begegnung, die über den Jakobsweg hinausging

 Wandern mit Miguel

Tina aus Friaul-Julisch Venetien, Mitarbeiterin im Eissalon 30+
hike2happy in Friaul-Julisch Venetien

Eine unerwartete Begegnung auf dem Jakobsweg

Ich habe Miguel während des Jakobswegs kennengelernt – eine wirklich unerwartete Begegnung, denn er war in die entgegengesetzte Richtung unterwegs, nach Istanbul! Von Anfang an hatten wir eine wunderbare Verbindung, und es war schön, miteinander zu reden. Leider blieb uns dafür nur knapp eine Stunde, denn mein Magen begann zu schmerzen, und Miguel entschloss sich, meinen Pilgerpartner, der sich immer wieder übergeben musste und aus dem Hintern pinkelte, mit der Rettung ins Krankenhaus zu begleiten. Diagnose: Lebensmittelvergiftung. Zwei Stunden später landete ich selbst beim Arzt.

Wiedersehen in Friaul-Julisch Venetien

Diese kurze Begegnung reichte jedoch aus, damit wir uns ein Jahr später wiedersahen: Auf seinem Weg nach Istanbul wanderte Miguel durch meine Heimat Friaul-Julisch Venetien. Nach einem gemeinsamen Essen in einer typischen Trattoria spazierten wir durch die Hügel.

Wandern mit Miguel: unbeschwerte Erlebnisse und spannende Gespräche

Miguel ist ein wunderbarer, unternehmungslustiger und sympathischer Mensch – eine angenehme Begleitung, die einen beim Wandern in eine unbeschwerte Welt entführt. Er hat schon viel erlebt, wodurch die Gespräche mit ihm besonders interessant sind. Ich schätze ihn sehr!

Eine besondere Gabe beim Wandern

Damals fragte ich ihn: „Du hast beim Wandern eine besondere Gabe – möchtest du diese nicht weitergeben?“
Umso mehr habe ich mich gefreut, als er mich ein Jahr später um eine Kundenstimme für hike2happy.at bat. Jetzt muss ich mir nur noch eine Woche freinehmen, um selbst einmal an einer echten Wanderreise mit Miguel teilzunehmen.

Lebensmittelvergiftung
Trattoria
Wandern mit Miguel

Neuigkeiten vom lebensmittelvergifteten Pilgerpartner

Erst beim Verlassen des Krankenhauses hatten mein Pilgerpartner Antoine und Miguel endlich Gelegenheit, sich richtig vorzustellen. Als ich ein Jahr später mit Miguel wanderte, fragte er mich verschmitzt:

„Hast du Antoine inzwischen meinen echten Namen verraten – oder bin ich für ihn immer noch Jakob, der aufopfernde Helfer am Jakobsweg?“

Ich war mir nicht ganz sicher.

Als Miguel Antoine schließlich um Erlaubnis bat, dessen leidendes Titelfoto veröffentlichen zu dürfen, antwortete Antoine:

„Ja klar, kann Miguel mein Foto veröffentlichen. Für mich war und bleibt Miguel die Verkörperung des Erzengels Michael.“

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